• Machbarkeitsstudie Radrundwegenetz Schwerin, 2015

    Ziel der Machbarkeitsstudie zur Optimierung des Radfern- und Radrundwegenetzes Schwerin war es, das besonders wertvolle Potenzial der Landschaft mit Wasserbezug im Stadtgebiet für die überregionalen Radfern- und Radrundwege für den Rad-Tourismus zu heben.

    Im ersten Schritt wurden in einer Bestandsanalyse die bestehenden und möglichen Streckenführungen im Stadtgebiet Schwerins vor Ort geprüft, Potenziale und Konflikte analysiert, insbesondere mit Blick auf den Radtourismus. Dabei wurden verkehrs- und bautechnisch mangelhafte Wege erfasst und neue Routen, die durch ansprechende Natur-, Kultur- und Stadträume führen, geprüft. Im zweiten Schritt wurde eine Konzeptstudie erarbeitet. Kriterien: Anbindung an vorhandene Infrastruktur des ÖPNV und touristische Einrichtungen, Verknüpfung zu bestehenden und geplanten Anlagen für den Wassertourismus, Anbindung an Hotel- und Gaststättengewerbe, Kontaktmöglichkeiten zur Natur durch Landschaftselemente mit Schutzstatus und Parkanlagen sowie Aussagen zu Ausstattung und Beschilderung. Des Weiteren wurden Knotenpunkte definiert. Abschließend sollen Empfehlungen zur abschnittsweisen Realisierung eine erste Einschätzung zur Umsetzung der Planung geben. Die Landeshauptstadt Schwerin erhält mit einer Realisierung die Möglichkeit sich in den nächsten Jahren dauerhaft zu einer besonders radfreundlichen Stadt mit einem besonders attraktiven Streckenangebot für den Radtourismus zu etablieren.

    Ort Schwerin
    Kunde Landeshauptstadt Schwerin vertr. durch SDS Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin
    Jahr 2015
    Größe Baulänge 60 km