• Preisgericht Inklusionshotel Eutin

    Am 19. Dezember tagte das Preisgericht in Eutin und prämierte unter Vorsitz von Tim Hupe diese Arbeiten:

    1. Rang: Wittke & Ringhoff Architekten ApS, Kopenhagen mit Landschaftsarchitektin Marianne Levensen, Kopenhagen (von denen auch die Visualisierung stammt)
    2. Rang: pfp prof. friedrich Planung, Hamburg mit WES Landschaftsarchitekten, Hamburg
    3. Rang: ppp architekten + Stadtplaner, Lübeck mit arbos Landschaftsarchitekten, Hamburg

    Jens Bendfeldt war einer der Fachpreisrichter bei diesem Verfahren

    Die Ostholsteiner gGmbH plant, an der Eutiner Stadtbucht – direkt am Großen Eutiner See gelegen – ein Inklusionshotel zu errichten. In dem Hotel sollen neue, nachhaltige Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden, um das Thema Inklusion voranzutreiben. Inklusion bedeutet dabei nicht nur, bauliche Barrieren zu vermeiden, sondern vielmehr, die alltägliche Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu forcieren und damit den alltäglichen Umgang mit verschiedenen Arten von Behinderung zu stärken.

    Das Inklusionshotel soll über insgesamt ca. 40 Zimmer in vier Ausstattungskategorien verfügen (Economy-Zimmer, Wohlfühl-Zimmer, Wellness-Zimmer, Rolli-Zimmer). Darüber hinaus sollen ein Wellness-Bereich und Flächen für Gastronomie vorgesehen werden. Die gastronomischen Flächen sollen ein Restaurant mit 50-70 Sitzplätzen, eine Lounge bzw. Bar, einen Bankettraum für Feiern oder Tagungen mit 60-80 Personen sowie eine Terrasse mit Blick auf den Eutiner See und das Eutiner Schloss umfassen.