• Neukloster, Alter Markt, 2007

    Idee

    Die naturräumliche Lage des Alten Marktes in Neukloster rückt wieder ins Blickfeld. Der Alte Markt liegt am historischen Knotenpunkt am Hangfuß einer Moränenkuppe zwischen dem ehemaligen „Lang Dik“ (dem „Langen Teich“) im Norden und dem Klostergelände mit dem Neukloster See im Süden. Die Platzgestaltung unterstreicht diese Nord-Süd-Grünachse von der ‚Teichstraße’ in die Kirchstraße.

    Die Oberflächengestaltung führt die Materialien der Altstadtsanierung in den Gehweg- und Platzbereichen und im Straßenraum fort.

    Klammern

    Zwischen dem Edeka-Markt und dem Alten Markt verbindet der erweiterte Platzraum mit einer „Klammer“ als Kastenlinden – Baumpflanzung die zentrale Versorgungseinrichtung (mit Großparkplatz) mit dem städtebaulich wichtigeren Platzraum „Alter Markt“. Ein Wasserband in schlichtem Design erinnert an den ehemaligen Verlauf des Grabens vom „Lang Dik“ zum Neukloster See. Das Wasserband springt von der nördlichen Seite der Hauptstraße auf den „Alten Markt“ und bildet so eine „Klammer“ vom nördlich anschließenden Grünzug zur Lindengruppe Richtung Kloster.

    Alter Markt

    Die Platzfläche erhält wieder eine Oberflächengestaltung mit Feldsteinpflaster. Der Gehweg begleitet die Fahrbahn der Hauptstraße und erhält eine Oberflächengestaltung in Klinker, so wie in der Altstadt von Neukloster bewährt. Die Platzfläche kann für Pkw-Stellplätze markiert werden, städtebaulich wäre ein Freihalten von Pkw auf der Platzfläche allerdings wünschenswert. Die breite lineare Platzfläche auf halber Höhe des Hangrückens in Richtung Kloster gehört zum Alten Markt und wird deshalb materialgleich wie die Platzfläche hergestellt. So entsteht ein zusammenhängendes Bild der Platzräume.

    Grün

    Die Platzfläche erhält wieder eine Oberflächengestaltung mit Feldsteinpflaster. Der Gehweg begleitet die Fahrbahn der Hauptstraße und erhält eine Oberflächengestaltung in Klinker, so wie in der Altstadt von Neukloster bewährt. Die Platzfläche kann für Pkw-Stellplätze markiert werden, städtebaulich wäre ein Freihalten von Pkw auf der Platzfläche allerdings wünschenswert. Die breite lineare Platzfläche auf halber Höhe des Hangrückens in Richtung Kloster gehört zum Alten Markt und wird deshalb materialgleich wie die Platzfläche hergestellt. So entsteht ein zusammenhängendes Bild der Platzräume.

    Möbel

    Neben einem Fahrgastunterstand ergänzen Sitzmöbel und Mastleuchten in schlichtem Design die Ausstattungselemente.

    Beleuchtung

    Die beiden „Klammern“ erhalten Lichtakzente. Bodenstrahler beleuchten die Kastenlindenreihe und LED-Leuchten schaffen im Umfeld der Wasserbänder eine freundlich warme Beleuchtung. Die Freitreppe und die frühere Gaststätte am höchstgelegenen Punkt der Platzfläche „Alter Markt“ sollte eine Fassadenbeleuchtung erhalten. Vor allem in den Übergangsjahreszeiten und im Winter wirken so die Platzbereiche sicher und einladend.

    Ort Neukloster
    Jahr 2007
    Auszeichnung 1. Preis
    Auslober Stadt Neukloster mit GOS, Sanierungsträger Bützow
    Typ Offener Realisierungswettbewerb mit begrenzter Bekanntmachung MV