Fledermaus-Erfassung: Höhlenbaumkartierung
Um für die anstehenden Höhlenbaumkartierungen fit zu sein, hat ein Teil des BHF-Artenschutzteams gestern bei überwiegend trockenem Wetter einen kleinen Waldbestand untersucht.
Unter fachkundiger Anleitung wurden die Bäume inspiziert und das gemeinsame Verständnis von Winter-, Sommer- und Tagesquartieren sowie z.B. Specht-, Ausfaulungs-, Stammfuß- und Zwieselhöhlen vertieft. Zudem wurden Software und Methodik für die digitale Erfassung der Daten vorgestellt.
Damit sind alle Kartierer fachlich und methodisch auf dem gleichen Stand und es kann losgehen!
Die Erfassung der Höhlenbäume, in denen sich Fledermausquartiere befinden können, findet im Winter, im unbelaubten Zustand der Bäume, statt. Diese Daten spielen in vielen Projekten, die sich derzeit in der Planung befinden, eine Rolle. Die Ergebnisse können z.B. in die Trassierungsplanung bei Energieleitungen einfließen, wenn kleinräumige Trassenanpassungen möglich sind. Wenn es technisch nicht möglich ist, Eingriffe in Höhlenbäume zu vermeiden, so müssen in der Planung Ersatzquartiere vorgesehen werden.