• Ankauf, Neustadt Itzehoe, 1967

    „Der Verfasser dieses Entwurfs sagt sich konsequent vom historischen Stadtgrundriß los, ignoriert die bis dahin bestandene Störschleife und faßt die Neustadt bewußt als eine Fortsetzung des alten Einkaufszentrums auf und schafft mit Überlegung ein das alte noch übertreffende Einkaufszentrum mit reinem Fußgängerbezirk. Dieser Gedanke ist konsequent durchgeführt und bringt eine klare Trennung in dem Wirtschaftsbezirk nördlich der Krämerstraße  und dem Verwaltungs- und Wohnbezirk südlich dieser Straße. Damit ist die städtebauliche und wirtschaftliche Verflechtung der Altstadt mit der Neustadt hergestellt, wenngleich das Bindeglied in Form einer Fußgängerbrücke über die Krämerstraße als der Bedeutung nicht angemessen erscheint. (…)

    Der weitgehende Verzicht auf die Erhaltung der Wasserflächen der Störschleife erlaubt die Ausbildung größerer zusammenhängender Grünflächen, die ein voraussichtlich gern angenommenes Erholungsgebiet im Stadtkern darstellen werden und eine unmittelbare Verbindung zum Prinzenhof finden. Ein Nutzungswert der Grünflächen ergibt sich auch um die regelmäßig gestalteten Rückhaltebecken im Südosten. Durch Schutzpflanzungen soll das Industriegebiet und die Bebauung abgeschirmt werden. (…) Die vom Verfasser vorgeschlagene Verbindung zwischen Altstadt und Neustadt wird als richtig anerkannt. Der ausgewählte Maßstab in bezug auf die Bauformen und Größenordnung bedarf der Überprüfung.“

    Ort Itzehoe
    Jahr 1967
    Auszeichnung Ankauf
    Mit Architekten BDA Dipl.-Ing. Hans Jungjohann, Herbert-Martin Taday, Kiel und Architekt HBK Manfred Rieck, Strande mit Garten- und Landschaftsarchitekt BDGA Klaus-Dieter Bendfeldt, Kiel und Dipl.-Ing. Peter Haupt für verkehrstechnische Beratung, Wellsee
    Typ Städtebaulicher Realisierungswettbewerb