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Bahnhofsumfeld Altona – Gestaltungsideen für das Zentrum, 2026

“Durch die Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona an den Standort Diebsteich und die damit einhergehende Entwicklung des neuen Stadtquartiers Mitte-Altona ergibt sich die Chance und das Erfordernis den heutigen Bahnhof Hamburg-Altona und sein Umfeld zu transformieren, neu zu organisieren und zu einem zentralen Ort in Altona zu entwickeln. Die Stadt erwartet vom Verfahren, dass möglichst unterschiedliche Ideen zur Neugestaltung entstehen und in der Jury sowie mit der Öffentlichkeit diskutiert werden. Es geht um ein Stück Stadtreparatur. Der Ort soll – anders als heute – als das Zentrum Altonas erkennbar werden. Es gilt einprägsame hochbauliche und freiraumplanerische Elemente mit großer Prägnanz zu entwickeln, die gut miteinander und der Nachbarschaft harmonieren. Die Neugestaltung soll einen für Altona identitätsstiftenden Charakter erzeugen. Vordergründige Maßstabsbrüche und Hochhauskonzepte sind nicht gewünscht, vielmehr sollen grün gestaltete Plätze und Freiräume mit einmaligem Charakter entscheidend zur Identität des Orts beitragen. Erwartet wird eine kreative Auseinandersetzung damit, wie das Thema “Busbahnhof” am Standort mit heutigen Gestaltungsmitteln weiterwirken kann und sich verträglich gestalten bzw. in den städtischen Kontext einbinden lässt.”

Am 16. April 2026  fand die Jurysitzung mit Endpräsentation für die Mehrfachbeauftragung  für das Bahnhofsumfeld Altona in der Handwerkskammer Hamburg statt. Fünf Büros  (APB. Schneider Andresen Pommée Architekten und Stadtplaner PartG mbB, Hamburg mit HAHN HERTLING VON HANTELMANN Landschaftsarchitekten GmbH BDLA, Hamburg// blrm Architekt*innen GmbH, Hamburg mit Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg, Hamburg// C.F. Møller Deutschland GmbH, Berlin/Aarhus mit Vogt Landschaft GmbH, Berlin// DFZ Architekten GmbH, Hamburg mit Snøhetta Arkitektur og Landskap A/S, Oslo// NOTO Basista Becker Jansen Architekten Partnerschaft mbB, Hamburg mit studio erde) stellten ihre Pläne der Jury (Vorsitz Stefan Behnisch) und den Sachverständigen vor. Gegenstand des Werkstattverfahrens ist die Entwicklung von einem für Altona identitätsstiftenden Gesamtkonzepts für das Bahnhofsumfeld. Vordergründige Maßstabsbrüche und Hochhauskonzepte sind nicht gewünscht, vielmehr sollen grün gestaltete Plätze und Freiräume mit einmaligem Charakter entscheidend zur Identität des Orts beitragen. Erwartet wird eine kreative Auseinandersetzung damit, wie das Thema “Busbahnhof” am Standort mit heutigen Gestaltungsmitteln weiterwirken kann und sich verträglich gestalten bzw. in den städtischen Kontext einbinden lässt. Jens Bendfeldt wirkte als einer der Juroren an diesem Verfahren mit.

Die Jury empfiehlt zwei Planungsteams (NOTO Basista Becker Jansen Architekten Partnerschaft mbB, Hamburg mit studio erde GmbH, Zürich (CH) / Berlin sowie DFZ Architekten GmbH, Hamburg mitSnøhetta Arkitektur og Landskap A/S, Oslo) für die weitere Entwicklung der Aufgabe.

Ort Freie und Hansesatdt Hamburg
Jahr 2026
Mit D&K drost consult GmbH als Verfahrensbetreuer
Auslober LIG Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen Hamburg
Größe 5,5 ha
Typ Mehrfachbeauftragung als nicht offenes, kooperatives städtebaulich-freiraumplanerisches Werkstattverfahren mit Auftakt, Zwischen- und Endpräsentation
Preisrichter Jens Bendfeldt als Juror
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