• München, Parken im Quartier, 1991

    Unter dem Motto „Die Stadt von morgen – planen für den Menschen“ lobte der Verband der Deutschen Automobilindustrie e.V. unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, Frau Gerda Hasselfeldt diese Ideenkonkurrenz für junge Stadt- und Verkehrsplaner aus. Die drei Studierenden Jens Bendfeldt, Marcel Adam und Uli Franke errangen einen 1. Preis für ihren Beitrag.
    „Wir haben keine geniale Lösung für alle Park- und Verkehrsprobleme in München-Schwabing geschaffen und können das auch garnicht,“ erklärte Bendfeldt. „Aber dem Verband der Automobilindustrie kommt es darauf an, neue Ideen und Anregungen zu finden.“ Als Ziel setzten sich die drei eine wesentliche Verbessrung der Wohn-, Lebens- und Umweltqualität. Erreichen wollen sie die Veränderung der bestehenden Situation durch radikale Verringerung der Abgas- und Lärmemission sowie durch die Minimierung der Flächenversiegelung und Erweiterung des Grünflächenanteils. „Das Stadtbild mit seiner ursprünglichen Ausstrahlung und die Stadtstruktur sollten erhalten bleiben, dass setzen wir unserer Arbeit voraus, “ erklärte Franke. Die angehenden Landschaftsarchitekten entwickelten eine Strategie, bei der es vor allem darauf ankommt, daß möglichst wenig Kraftfahrzeuge im untersuchten Bereich benützt und abgestellt werden. „Dies wiederum kann, unter anderem“, so die Studenten, „dadurch erwirkt werden, daß man genügend andere, wesentlich umweltfreundlichere Verkehrsmittel zur Verfügung stellt.“ (Auszug aus dem Freisinger Tageblatt vom 8. November 1991, ©Foto Lehmann)

    Ort München
    Jahr 1991
    Auszeichnung 1. Preis
    Mit Marcel Adam
    Auslober Verband der Automobilindustrie e.V.
    Typ Ideenwettbewerb